3. Preis Sinfonieorchester des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums Weißenhorn

In Weißenhorn nahmen jugendliche Musiker nicht nur die Organisation sondern auch den Taktstock selbst in die Hand. Eine steile Lernkurve und intensive Erfahrung für alle Beteiligten! Sein Filmmusik-Konzertprogramm setzte das Orchester als einen „Drehtag“ kreativ und mit witzigen Details in Szene. So waren neben den Musikern immer wieder auch Regisseur, Kameraleute und Kabelträger im Bild. Von der Jury gab's dafür: Klappe JOP, die dritte.

Ein Konzert dirigiert und organisiert von Schülern – eigentlich sollte es die Abschlusspräsentation des Projektseminars „Wie dirigiere ich ein Orchester?“ am Weißenhorner Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium werden. Doch schließlich entschieden die jungen Dirigenten, dass dieses Konzept wie geschaffen ist für den Deutschen Jugendorchesterpreis. Allein die Nominierung als einziges Schulorchester war ein großer Erfolg. Die Schüler merkten schnell, dass die Probenarbeit bei weitem nicht der größte Teil der Vorbereitung eines solchen Abends ist: Stückauswahl, Öffentlichkeitsarbeit, Moderation und vieles mehr musste von den Abiturienten des P-Seminars und Vertretern des Sinfonieorchesters organisiert werden. Bei den Proben wurde Musiklehrerin Karoline Mauer wie immer von Musikern des Philharmonischen Orchesters der Stadt Ulm, mit dem eine Orchesterpatenschaft besteht, unterstützt. Am Ende einer anstrengenden Probenwoche stand schließlich das Sinfoniekonzert unter dem Motto „Filmmusik“, das als „Drehtag“ konzipiert war und durch schauspielerische Einlagen ergänzt wurde. Nach „Gonna Fly Now“ aus „Rocky“ war das Publikum nicht mehr auf den Stühlen zu halten.

Henri Gallbronner, Trompete