3. Preis 2025
Jugendsinfonieorchester Bremen

Orchesterleiter: Martin  Lentz

Wir sind das Jugendsinfonieorchester Bremen mit rund 80 jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 14 bis 24 Jahren aus Bremen und Umgebung. Ein jährliches Highlight im JSO-Jahr ist unser Konzert in der Bremer Waldorfschule. Dieses Projekt verbindet Musik und Theater und wird komplett in Eigenregie vom JSO-Vorstand organisiert. Die Geschichte wird selbst geschrieben, das musikalische Programm entwickelt, Termine und Transport organisiert – alles in eigener Verantwortung. Die Nominierung für den Deutschen Jugendorchesterpreis war für uns eine große Motivation, dieses Projekt noch engagierter als sonst anzugehen. Denn so ein Konzert auf die Beine zu stellen ist jedes Jahr aufs Neue nervenaufreibend – da kam uns dieser zusätzliche Ansporn gerade recht.

Wir haben lange nach einem besonderen Thema gesucht – etwas, das das JSO und die Sinfonietta noch enger verbindet. Schließlich entschieden wir uns für das Motto „Olympia“. In unserer Geschichte erinnerte sich das fiktive JSO an seine „glorreichen alten Zeiten“, die von der Sinfonietta dargestellt wurden.

Angespornt davon begann das Orchester wieder zu proben, und wir nahmen das Publikum musikalisch mit auf eine spannende Reise voller Höhen und Tiefen – durch die Vorbereitungen zu einer imaginären „Olympiade des Orchesterspiels“, die schließlich in einem triumphalen Sieg mündete.

Dieses Konzert hat uns noch enger zusammengeschweißt. Gerade in der intensiven Schlussphase vor dem Auftritt sind wir alle aufeinander angewiesen – und dieses Mal war es besonders herausfordernd: Etwa ein Drittel des Orchesters war krank, sogar unser Dirigent Martin Lentz fiel am Tag vor dem Konzert aus. Es stand kurzzeitig auf der Kippe, ob wir überhaupt spielen können.

Doch wir haben durchgezogen – gemeinsam, mit viel Energie, Zusammenhalt und Spaß.

Genau das ist es, was das JSO Bremen ausmacht: Wir sind eine große musikalische Familie, die sich gegenseitig unterstützt, motiviert und trägt – auch, wenn es schwierig wird.

Dass wir trotz aller Hindernisse ein so starkes Projekt auf die Beine gestellt haben und dafür mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurden, erfüllt uns mit Stolz, Freude und Dankbarkeit. Wir freuen uns auf viele weitere Projekte, Reisen und musikalische Abenteuer – und auf alles, was wir als Orchesterfamilie noch gemeinsam erleben werden.